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Übergabe von NS-Raubgut an die Freireligiöse Gemeinde Wiesbaden
Am Mittwoch, den 8. Februar um 15:30 Uhr, wird der Freireligiösen Gemeinde Wiesbaden im Literaturhaus Wiesbaden, 1. Stock.(Villa Clementine) im Rahmen einer von der Stadt Wiesbaden ausgerichteten Feier ein größerer Bestand der 1934 von den Nationalsozialisten enteigneten Bücher übergeben, die sich bisher im Besitz der Universitätsbibliothek Marburg befanden.
Die Freireligiöse Gemeinde Wiesbaden wurde im März 1845 als Deutschkatholische Gemeinde gegründet und besitzt seit 1848 die Körperschaftsrechte. 1934 wurde sie von den Nationalsozialisten verboten und Besitz und Vermögen enteignet. Die Bibliothek der Gemeinde, worunter viele seltene religionskritische Schriften waren, wurde auf andere Bibliotheken, wie etwa die Marburger Universitätsbibliothek, verteilt. Im Rahmen der Veranstaltung werden zwei Vorträge gehalten. Dr. Bernd Reifenberg (Universitätsbibliothek Marburg) referiert über die Suche nach NS-Raubgut an der Universitätsbibliothek Marburg und Dr. Holger Behr (Gemeindevorsteher der Freireligiösen Gemeinde Wiesbaden) trägt über die Diskriminierungen und Verfolgungen von Freireligiösen in den letzten 150 Jahren vor. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
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Jahresrückblick 2011 -Vergessenes neu in Erinnerung gebracht-
am 26. 02. 2012 um 11.00 Uhr im Gemeindesaal (Rheinstr. 78)
Statistisch gesehen prasseln jedes Jahr ca. 483 Billiarden Wörter aus Fernsehen, Radio und Werbung auf jeden einzeln von uns nieder. Wollte man diese Wortstrecke einmal abschreiten, dann müßten wir 120 Millionen 518 tausend Mal die Erde umkreisen oder rund 3200 Mal die Entfernung Erde-Sonne bewältigen. Bei dieser Wort- und Informationsflut ist es verständlich, dass nur ein kleiner Teil aufnehmbar ist. Und von dem, was bei uns Hörern, Lesern und Sehern ankommt, wird in 24 Stunden rund 80% wieder vergessen. Bei all dieser Informationsflut und dem mehr oder minder hektischen Alltagsgeschehen ist es keineswegs verwunderlich, wenn man sich dann am Ende des Jahres fragt, `wo eigentlich das ganze Jahr geblieben ist !?´. Gemeinsam werden wir deshalb Bekanntes und schon wieder Vergessenes neu hören, wenn wir die Monate des Jahres 2011 Revue passieren lassen, in unserem schon `traditionellen´ Jahresrückblick der zeigt, dass ein ebensolcher Jahresrückblick keineswegs `langweilig´ sein muß.
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